Der Regisseur von Dino- und Alienfilmen widmet sich dem Holocaust? Während viele Steven Spielbergs Projekt skeptisch gegenüberstanden, kreierte dieser ein unvergessliches Leinwandepos. Ein Vierteljahrhundert ist dessen Erscheinung nun bereits her. Anlässlich des 25. Jahrestages zeigt das Zebra-Kino die neue 4K-Restauration.

Da scheint eine kleine Reise durch die Zeit nötig zu sein: Vor 80 Jahren rettete Oskar Schindler mehr als 1000 Juden das Leben, indem er diese in seinen Rüstungsbetrieben unter besseren Lebensbedingungen beschäftigte. Um seine Arbeiter vor dem Vernichtungslager Ausschwitz zu retten, fertigte er eine Liste an, um die darauf verzeichneten Juden zu einem seiner anderen Lager überzusiedeln.

1980 begegnete der Autor Thomas Keneally durch Zufall einem Verkäufer, der durch Schindlers Liste gerettet worden war. Davon inspiriert veröffentlichte er 1982 ein Buch über Schindlers Taten unter dem Namen Schindlers Ark. Kurze Zeit später wurde Regisseur Steven Spielberg auf dieses Buch aufmerksam und begann mit seiner eigenen Aufarbeitung.

Handkamera und Schwarz-Weiß-Bilder verleihen dem Film einen dokumentarischen Stil. Gedreht wurde an vielen historischen Schauplätzen in Polen. Plaszow und Auschwitz wurden originalgetreu nachgebaut. Liam Neeson steigt in die Rolle von Oscar Schindler, während Ralph Fiennes den Antagonisten spielt. Der Film gewann sieben Oscars und wurde somit in der Filmgeschichte ebenso unvergesslich wie Oscar Schindlers Taten in der Geschichte der Menschheit. Als Zeichen der Dankbarkeit schenkten ihm die Juden, denen er das Leben rettete, einen Ring mit der Gravur:

„Wer nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt.“

 

 

Anlässlich des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und die Veröffentlichung des Fimes vor 25 Jahren zeigen wir Schindlers Liste einmalig am 27. Januar.

Spielzeit: 27. Januar 2019

FSK (Film & Trailer) 12

Englische Originalversion mit deutschen Untertiteln

USA 1994; 195 Min.; Regie: Steven Spielberg; Drehbuch: Steven Zaillian; Musik: John Williams; Kamera: Janusz Kaminski; Produktion: Branko Lustig, Gerald R. Molen, Steven Spielberg u.a.; Mit: Liam Neeson, Ralph Fiennes, Ben Kingsley, Embeth Davidtz u.a.