Der armenischstämmige Iraner Aram (Narbe Vartan) kommt aus den USA nach Armenien zurück, um dort mit großer Unterstützung seines Bruders Vartan (Hovhannes Azoyan) Vorbereitungen für seine traditionelle Verlobungszeremonie zu treffen. Angefangen beim Friseurbesuch bis hin zur Blumenauswahl folgt der Film den beiden Brüdern. Mit reichlich Geschenken hält Aram bei der Familie seiner Freundin um ihre Hand an. Doch der potentielle Schwiegervater (Samvel Sarkisyan) ist skeptisch, was sich eindrücklich beim ersten Handschlag zwischen den Beiden zeigt.

APRICOT GROVES widmet sich kulturellen, religiösen und nationalen Differenzen. Der Film fokussiert Aram’s Reise, um das zu erhalten, was er will. Statt zu dramatisieren, umfasst er mehrere komplexe Themen, ohne jedoch die Menschlichkeit seiner Charaktere aus den Augen zu verlieren. Die spannend erzählte Geschichte entfaltet sich langsam und besticht durch großartige schauspielerische Leistungen. Untermalt mit tollen Bildern scheint der Einblick in das Leben Armeniens sehr authentisch.

Der mehrfach ausgezeichnete APRICOT GROVES des armenisch-iranischen Regisseurs Pouria Heidary Oureh ist einer der international erfolgreichsten Filme Armeniens. Er ist, obwohl er vom armenischen Filmbüro unterstützt wurde, dort bislang verboten. Wir freuen uns, ein auch für Deutschland sehr wichtiges Thema mit dem außergewöhnlichen APRICOT GROVES im Rahmen des Queergestreift Filmfestivals im Zebra Kino zeigen zu können.

 

 

Armenische Originalversion mit englischen Untertiteln

Samstag, 14. April 2018, 17:00 Uhr + Mittwoch, 18. April 2018, 20:30 Uhr

Mehr Infos unter http://queergestreift.com/2018/apricot-groves/