Man sagt, Hunde und ihre Besitzer würden sich im Laufe der Zeiten immer ähnlicher sehen. Sieht man Jacky Vanmarsenille, ist man geneigt zu glauben, dass dies nicht nur für die Gattung der Caniden zutrifft.

Jacky ist Rinderzüchter, und augenscheinlicher könnte die Analogie nicht sein, hat er doch selbst die Gestalt eines Ochsen. Um das Geschäft rentabel zu halten, spritzt das Muskelpaket nicht nur sich, sondern auch seinen Tieren Hormone. Diese Substanzen sind jedoch auch in den Gefilden Limburgs alles andere als legal und so verwundert es nicht, dass sich im Untergrund ein eigener Schwarzmarkt gebildet hat, der die Bauern und andere im Geist Verwandte regelmäßig mit Ware versorgt. Und wie das nun mal so ist in den Kreisen des organisierten Verbrechens, zieht jedes dunkle Geschäft so seinen Rattenschwanz hinter sich her, und wer nicht mitzieht, beißt ins Gras. Jacky spielt das Spiel, er ist knallhart, hält dem Druck stand – noch. Denn in ihm drin brodelt es, droht überzukochen. Die Lage spitzt sich zu, als eines Tages ein Bundesagent ermordet wird, der der Hormonmafia auf der Spur war. Und dann taucht da auch noch Jackys alter Jugendfreund Diederik auf. Alte Wunden reißen erneut, und es wird sich im wahrsten Sinne des Wortes weisen, aus welchem Holz Jacky geschnitzt ist.

httpv://www.youtube.com/watch?v=ZpWqN1zC9Xg