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Topic: News zu Sonderveranstaltungen
In diesem Topic sind folgende Beiträge:



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Open-Air: Uni: Männer, die auf Ziegen starren - The Men who stare at Goats (OmU)
1323 Aufrufe
 
 
Bob Wilton (Ewan McGregor) muss raus! Nachdem ihn seine Frau für seinen Chef verlassen hat, will der Kleinstadtreporter ein Abenteuer erleben. Dafür macht er sich auf den Weg in den Irak, in dem gerade der Krieg begonnen hat. Dort angekommen stößt er auf den Soldaten Lyn Cassady, der behauptet, einer streng geheimen parapsychologischen Einheit des amerikanischen Militärs anzugehören: der New Earth Army. Bob ist skeptisch, fasst jedoch Vertrauen zu Lyn und entschließt sich, diesen auf seiner geheimen Mission zu begleiten, um vielleicht die Story des Jahrhunderts zu ergattern. Nach und nach wird klar, was die New Earth Army mit ihren so genannten Jedi-Kriegern so außergewöhnlich macht: Unter der Leitung von Hippie-Kommandant Bill Django (Jeff Bridges) wurde mit viel Yoga und LSD eine Armee ausgebildet, deren Soldaten Hellsehen können, durch Wände gehen und Ziegen durch bloßes Anstarren töten – zumindest glauben sie das.



Gemeinsam begeben sich Bob und Lyn auf eine Reise durch die Wüste, in der Ziegen zu Helden und Kindersendungen zu Foltermethoden werden. Immer wieder führen Lyns Erzählungen zurück in die Vergangenheit und zeigen das Entstehen der New Earth Army, wobei klar wird, dass auch eine Love und Peace-Armee von Neid und Missgunst nicht verschont bleibt.
Die Geschichte, die auf dem gleichnamigen Sachbuch des Autors Jon Ronson basiert, kommentiert die jüngere amerikanische Geschichte auf anarchistische und ungewöhnliche Weise. Gezeigt werden gescheiterte Figuren, deren Wunschdenken größer ist als ihre Fähigkeiten. Regisseur Grant Heslov, der bis jetzt vor allem als Drehbuchautor erfolgreich war, präsentiert mit Männer die auf Ziegen starren eine Militärsatire im Stile der Coen-Brüder. Schon die Starbesetzung lässt einen schmunzeln. So spielt beispielsweise Star-Wars-Darsteller Ewan McGregor eine Figur, die nie zuvor von Jedi-Kriegern gehört hat. George Clooney und Kevin Spacey werden Teil einer herrlich skurrilen und charmanten Armee, die man sich so beinahe wünschen möchte. Es bleibt zu hoffen, dass an diesem Film mehr wahr ist, als Sie glauben.

USA 2009; 93 min; Regie: Grant Heslov; Drehbuch: Peter Straughan; Mit: George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges, Kevin Spacey, Rebecca Mader, Waleed Zuaiter; FSK: 12

Spieltermin: Dienstag, 22. Juni / Universität Wir zeigen den Film in Kooperation mit dem Lumière Kino.

News zu Sonderveranstaltungen

  
 
 
geschrieben von: tg
am Montag, 21. Juni 2010

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Open-Air: Uni: Louise hires a Contract Killer - Louise-Michel (OmU)
1527 Aufrufe
 
 
Die Picardie im Norden Frankreichs zählt zu den Armenhäusern der Grande Nation. Hier liegt die Arbeitslosigkeit höher als in vielen anderen Departements, während die Menschen in der Picardie weniger verdienen als im Landesdurchschnitt. Und hier werden zehn Frauen über Nacht vor eine der für sie härtesten Tatsachen gestellt. Die Fabrik – leer. Der Geschäftsführer – über alle Berge. Die Maschinen – verkauft nach Asien. Die neuen Arbeitskittel, erst gestern überreicht, herrlich bestickt mit den eigenen Initialen, sind der blanke Hohn in Anbetracht der Lage. Und dann noch die lächerliche Abfindung. Die letzten zwanzig Jahre Arbeit – für was eigentlich? Unbändiger Zorn sollte von den zehn Frauen Besitz ergreifen, tut er aber nicht, bis Louise (Yolande Moreau) ihren Vorschlag unterbreitet: Das Schwein muss sterben! Einen Killer (Bouli Lanners) beauftragen, den Fuzzi ausfindig machen und abknallen. Wer kann da noch nein sagen.



In ihrem nunmehr dritten Film führen Gustave Kervern und Benoît Delépine (Aaltra; 2004 und Avida; 2006) ihr Publikum abermals an die Ränder die Gesellschaft. Ging es in den beiden vorangegangenen Filmen um Behinderte und Drogenabhängige, sind es nun Arbeitslosigkeit und der drohende Abstieg in die Verelendung, die den traurigen Antihelden hier drohen. Ohne Kitsch und Sozialromantik, aber mit viel schwarzem Humor und großer Sympathie für die durchweg wenig attraktiven Helden passt ihr Film in die derzeitige Finanzkrise wie kaum ein zweiter. Der Originaltitel Louise-Michel (†) verweist übrigens auf die französische Autorin und Anarchistin Louise Michel (†1905), die aktiv an der Pariser Kommune beteiligt war und die zu einem Attentat an Napoléon III. aufrief, um, wie sie sagte, "Tausende von Menschenleben zu retten". Der anarchische Geist dieser Frau ist dem Film auch deutlich anzumerken und eine kleine Widmung macht deutlich, dass es Kervern und Delépine bei allem Aberwitz durchaus ernst meinen mit ihrer Kritik an Turbokapitalismus und dem Zynismus einiger Unternehmensführer. Auch wenn die Rache der Arbeiter definitiv nichts für Nachahmer ist.

F 2008, 94 Minuten, Buch und Regie: Gustave Kervern und Benoît Delépine; mit: Yolande Moreau, Bouli Lanners, Benoit Poelvoorde, Mathieu Kassovitz u.a., FSK: ab 16

Spieltermin: Dienstag, 15. Juni / Universität
Wir zeigen den Film in Kooperation mit dem Lumière Kino.

News zu Sonderveranstaltungen

  
 
 
geschrieben von: tg
am Sonntag, 13. Juni 2010

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Open-Air: Open Air im Neuwerk-Innenhof: Der Knochenmann
1637 Aufrufe
 
 
„Der Knochenmann“ ist eine düster inszenierte Liebeserklärung an die melancholische Seele der Ost-Steiermark und ihres slowakischen Nachbarlandes.
Eigentlich sollte Privatdetektiv Brenner nur ein geleastes Auto, dessen Raten unbezahlt blieben, wiederbeschaffen. Auf dem Gasthof „Löschenkohl“ angekommen, bekommt er jedoch noch einen würdigen Job angeboten. Er soll nach dem verschwundenem Geld des Juniorchefs Paul suchen, der seinen eigenen Vater im Verdacht hat. Immer mehr Ungereimtheiten kretzen das Bild des ländlocihen Idylls empfindlichst an: mysteriös verunglückte Autos, verschwundene Menschen und last but not least eine verbotene Liebe mit Birgit, Pauls Frau. Seelische Abgründe tun sich vor dem Brennerschen Helden auf.




Die Hofkulisse erinnert unterschwellig an Bates´ Motel in „Psycho“; sogleich beschleichen einen unheilvolle Vorahnungen. Die sollen dank Wolf Haas Romanvorlage unerfüllt bleiben, die Handlung schlägt zackige Haken.

Schwermut, Galgenhumor und die Präsenz von Josef Bierbichler als Gutsherr und Birgit Minichmayer als Brenners Vertraute zeichnen ein realistisches Bild menschlicher Natur und ihrer Fehlbarkeit. Josef Hader glänzt ebenfalls auf’s Neue, er verleiht dem unorthodoxen Helden Brenner Feinheiten jenseits von Columbo-scher Schusseligkeit.

Spieltermin: Donnerstag, 10. Juni / Neuwerk

News zu Sonderveranstaltungen

  
 
 
geschrieben von: jg
am Mittwoch, 09. Juni 2010

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Sonderveranstaltung: Start der Open-Air-Saison: The Rocky Horror Picture Show (OV)
1842 Aufrufe
 
 
Let’s do the time warp again!

Wir eröffnen unsere Open-Air-Saison mit dem wohl kultigsten und schrägsten Kinofilm ever: Rechtzeitig zum 35-jährigen Jubiläum der „Rocky Horror Picture Show“ kommt Frank’n’Furter alias the „Sweet Transvestite from transsexual Transsylvania“ wieder zurück, um die prüden Weltbürger von ihren engstirnigen Vorstellungen und Hemmungen zu befreien. Um das Werfen von Reis, Toastbrot, Klopapier und Konfetti wird innigst gebeten.



Schon der Eröffnungssong „Science Fiction Double Feature“ ist eine ironische Anspielung auf billige Science-Fiction-Streifen, ebenso wie die trashigen ‚Special Effects’ und die drohende Invasion der (trans)sexuellen Außerirdischen aus der Galaxie Transsylvania. Die klischeehafte Welt der Musicals findet sich in dem jungen gutbürgerlichen Pärchen Brad und Janet und ihrer romantisch- verklemmten Liebe zueinander wieder. Und auch die zwei wohl bekanntesten Figuren des Horrorfilms sind in dieser schrillen Satire-Collage vertreten: Dracula in Form des transsilvanischen Transvestiten Frank’n’Furter und Frankenstein als dessen selbst erschaffener muskelbepackter Lustknabe Rocky. Seinen Kultcharakter hat das „Grusical“ aber vor allem einer immer noch enthusiastischen Fangemeinde und deren Mitmach-Programm zu verdanken, wodurch das Anschauen zu einem kultisch- rituellen Erlebnis wird. (Die Einzelheiten unter http://de.wikipedia.org/wiki/Rocky_Horror_Picture_Show )

Aber macht euch selbst auf die Reise, zieht eure Strapse an, packt Reis, Klopapier, Wasserpistolen, Zeitungen, Feuerzeug, Gummihandschuhe und Konfetti ein und erlebt diesen frivolen Mix aus Show, Kitsch und Dekadenz am eigenen Körper.

Spieltermin: Dienstag, 8. Juni an der Universität.
Wir zeigen den Film in Kooperation mit dem Lumière Kino.

Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung nach drinnen verlegt, findet also auf jeden Fall statt. Aktuelle Informationen unter 07531 / 60162.

News zu Sonderveranstaltungen

  
 
 
geschrieben von: jg
am Montag, 07. Juni 2010

noch unkommentiert...  Beitrag per E-Mail versenden  
 
 
Sonderveranstaltung: Kurzfilmpreis unterwegs: Andererseits betörend
1204 Aufrufe
 
 
92 Minuten lang Kurzfilme, alle aus Deutschland stammend, von Zeichentrick über Dokumentatorisches bis hin zum kurzen Spielfilm. Jeder der fünf Kurzfilme könnte für sich alleine stehen und erhält doch im Ganzen noch einmal eine neue Wirkung. Den Zuschauer erwartet ein Abend voller Abwechslungsreichtum, Witz und Gefühl.


Kurzfilmpreis unterwegs: Andererseits betörend: So. 6.06., 20 Uhr.

News zu Sonderveranstaltungen

  
 
 
geschrieben von: jg
am Mittwoch, 02. Juni 2010

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