Pünktlich zum Beginn der Passionszeit steht Konstanz ein zweites Mal Kopf, wenn das Zebra vom 19. Februar bis zum 1. März seine Streifen wieder exklusiv queer trägt. So feiern wir auch dieses Jahr mit dem 23. Que(e)rgestreift-Festival Filme, die sich der Heteronormativität entziehen und uns andere Liebes- und Leidensarten zeigen.
Were the world mine mit seinen Shakespeare-Motiven und Musical-Anklängen reißt uns gleich zu Anfang mit in seine queere Traumwelt, in der durch einen Zaubertrank alles möglich wird. Nach dem Film serviert das DJ-Team Hanni und Nanni noch mehr äußerst delikate Klänge zusammen mit genussvollem Trank bei unserer sagenhaften Eröffnungsparty.
Andere Leckerbissen des Festivals (auf Zelluloidbasis) sind der XXY-Nachfolger Das Fischkind von Lucía Puenzo und die Kurzfilme Der traurigste Junge der Welt (Jamie Travis). Emma & Marie leiden ebenfalls an/in ihrer Beziehung und erleben mit ihrer amour fou die Schattenseiten der Liebe. Einzigartige Einblicke in das Leben von Homo-, Bi- und Transsexuellen im islamisch respektive jüdisch-orthodox geprägten Kontext gewähren der Dokumentarstreifen Das andere Istanbul und der israelische Spielfilm Eyes wide open. Auch Juwelen mit filmgeschichtlicher Bedeutung präsentiert das diesjährige Que(e)rgestreift. So zeigen wir den ersten deutschen Lesbenfernsehfilm mit Happy-End Anna und Edith und den 80er Jahre-Klassiker The Fruit Machine.
Das Festival wird in Zusammenarbeit mit dem Gay-Café der Universität Konstanz organisiert.
Weitere Informationen unter
www.queergestreift.de
geschrieben von: jg am Montag, 15. Februar 2010, 20:53 Uhr
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