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	<title>Zebra Kommunales Kino Konstanz e.V.</title>
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	<description>Das Kino mit den bewegten Streifen</description>
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		<title>The Texas Chain Saw Massacre</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 22:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Glaser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Am 15ten März um 20 Uhr im Zebra Kino, mit einem Vortrag von Nando Rohner The Texas Chain Saw Massacre – eine Legende und ganz seinem Name und Genre gehorchend erzählt von fünf Jugendlichen, die einer...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 15ten März um 20 Uhr im Zebra Kino, mit einem Vortrag von Nando Rohner</strong><br />
<a href="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/texas_chainsaw_massacre_1_lc_03.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-3381 colorbox-3379" title="texas_chainsaw_massacre" src="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/texas_chainsaw_massacre_1_lc_03-1024x777.jpg" alt="" width="620" height="470" /></a><br />
The Texas Chain Saw Massacre – eine Legende und ganz seinem Name und Genre gehorchend erzählt von fünf Jugendlichen, die einer Familie von Kannibalen zum Opfer fallen. Natürlich in Texas, mit Kettensäge und einer der ikonischen Figuren des modernen Horrors: Leatherface. Ein Klassiker und gleichzeitig ein missverstandener Streifen. Wer Fontänen aus Blut und Gedärme erwartet, wird zu Recht enttäuscht. Was hier mit einem Budget von nur knapp 80.000 Dollar auf 16mm-Film gebannt wurde, ist mehr als Nervenkitzel, es ist blanker Terror. Terror der sich einen Platz verschafft als kulturelles Artefakt einer paranoiden Generation. Aller Stilisierung zur Splatterorgie zum Trotz geht es um menschliche Abgründe, Angst und um das beklemmende Gefühl von nacktem Wahnsinn. Dafür musste es sich der Regisseur Tobe Hooper in Cannes gefallen lassen als Faschist beschimpft zu werden. Dass wir diesen Film heute im Zebra Kino zeigen dürfen, ist leider nicht selbstverständlich. Wie viele andere Werke ist The Texas Chain Saw Massacre Opfer einer absurden Zensurpolitik. Vor genau 30 Jahren – acht Jahre nachdem der Film zum ersten Mal stark beschnitten in deutschen Kinos lief – wurde er indiziert und im Anschluss 1985 und 1993 beschlagnahmt. 2010 sollte der Film zum dritten Mal beschlagnahmt werden. Dagegen wurde erfolgreich Beschwerde eingelegt, und dank den Bemühungen von Turbine kommen wir nun zum ersten Mal seit 30 Jahren in den Genuss, den Film ungekürzt auf großer Leinwand zu sehen. Und wir laufen nicht Gefahr, Ordnungshüter zu wecken, die uns wegen Gewaltverherrlichung und menschenunwürdiger Darstellung an den Kragen wollten. So feiern wir nicht nur die Wiederauferstehung einer Legende aus den Untiefen der Zensur, sondern auch einen kleinen Sieg für die Freiheit, die Kunst -- und für die Kettensägen!</p>
<p><strong>Wir freuen uns, Nando Rohner für einen begleitenden Vortrag gewonnen zu haben. Nando Rohner ist Autor des Buches &#8220;Let`s Talk – Im Gespräch mit bekannten, unbekannten Schauspielern&#8221; und freier Journalist u.a. für das DEADLINE MAGAZIN. Ferner fungiert er als journalistischer Betreuer der STÖRKANAL-Filmreihe, wo er zu jeder Veröffentlichung ein Booklet beisteuert.</strong></p>
<p><span class="youtube">
<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="612" height="374" src="http://www.youtube.com/embed/Vs3981DoINw?modestbranding=1&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;loop=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=0&amp;theme=dark" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Vs3981DoINw">www.youtube.com/watch?v=Vs3981DoINw</a></p></p>
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		<title>Queergestreift Opening Night: KABOOM! mit Party im Kulturladen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 22:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zebra Kino</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>2012 wird ein besonderes Jahr. Beginnend mit der Kreditaffäre um Christian Wulff und gefolgt von dem Rumms der Costa Concordia gegen ein paar Felsen sind dieses Jahr noch ein paar weitere Ereignisse geplant:...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/PartyPlakat-web.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3359 colorbox-3358" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="PartyPlakat-web" src="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/PartyPlakat-web-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>2012 wird ein besonderes Jahr. Beginnend mit der Kreditaffäre um Christian Wulff und gefolgt von dem Rumms der Costa Concordia gegen ein paar Felsen sind dieses Jahr noch ein paar weitere Ereignisse geplant: so werden die 30. Olympischen Spiele in London ausgetragen, es ist wieder Fußballeuropameisterschaft und die Russen wollen auf den Mond. Startpistolen werden knallen, Torpfosten werden klappern und Raketen abgeschossen. Die Menschheit lässt sich noch schnell was einfallen, um das letzte Jahr auf dieser Erde gebührend zu feiern &#8211; und das Zebra mitsamt Queergestreift steckt mittendrin.</p>
<p>Am 2. März 2012 laden wir zu einem Eröffnungsabend allererster Güte ein – dieses Jahr erstmalig gemeinsam mit dem Kulturladen Konstanz. knalliger Film gefolgt von bombiger Party, eine eigentlich unschlagbare Kombination.</p>
<h3>Kaboom: Film im Zebra Kino (ab 21 Uhr)</h3>
<p>Kaboom ist vor allem das, was der Filmtitel verspricht: explosiv, laut, verrückt und irgendwie auch bescheuert. Ein bunter Mix aus Comedy, Mystery, Action und mittendrin queere Selbstfindung.<strong><a href="http://queergestreift.com/filme/kaboom"> Mehr Infos zum Film</a></strong></p>
<h3>Opening Party im Kulturladen (ab 22 Uhr)</h3>
<p>Die Lokalhelden Martin Tenschert, Die Genialen Tanten sowie DJ MT Dancefloor, Teil des Züricher Ravepunk-Duos Saalschutz werden die musikalische Untermalung des Exzesses liefern und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für eine explosive Party sorgen. Vier Reiter der Apokalypse, die auf ihre eigene Weise knallbunt und vor allem impulsiv, statt trist, grau und lähmend das Ende der Welt und den Beginn unseres Festivals einläuten!</p>
<p>Mehr Infos zum Queergestreift gibt es auf der Festivalhomepage: <span style="color: #ff00ff;"><strong><a href="http://www.queergestreift.com"><span style="color: #ff00ff;">www.queergestreift.com</span></a></strong></span></p>
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		<title>[Queergestreift] Fjellet</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 16:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zebra Kino</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Der tödliche Sturz ihres Sohnes liegt zwei Jahre zurück und die Beziehung von Solveig und Nora droht zu zerbrechen. Als eine Art Therapie wandern sie noch einmal zur Unglücksstelle. Die Wanderung wird zu...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/FJELLET_Presse_03.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3387 colorbox-3386" title="FJELLET_Presse_03" src="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/FJELLET_Presse_03-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Der tödliche Sturz ihres Sohnes liegt zwei Jahre zurück und die Beziehung von Solveig und Nora droht zu zerbrechen. Als eine Art Therapie wandern sie noch einmal zur Unglücksstelle. Die Wanderung wird zu einer Zerreißprobe, die beide Frauen an den Rand der körperlichen und emotionalen Erschöpfung bringt und am Ende eine Entscheidung verlangt: Beziehung oder Trennung? Reden oder Schweigen?</p>
<p>Der Film wirft den Zuschauer mitten in die norwegische Berglandschaft: es liegt Schnee, der Wind pfeift und die passiv-aggressive Stimmung zwischen Nora und Solveig ist ebenso frostig. Kurze Streitereien wechseln mit Phasen sturen Schweigens ab. Langsam legt der Film den Ursprung des Konflikts zwischen den beiden Frauen frei.</p>
<p>Die Kälte, die karge Landschaft und das ständige Aneinanderreiben zermürbt beide, bis schließlich der Gipfel erreicht ist. An der Absturzstelle findet das Paar zwar die Thermoskanne, die der Sohn beim Sturz verlor, aber keine leichten Antworten.</p>
<p>Das Spielfilmdebüt des Regisseurs ist ein minimalistisches Drama, das sich ganz auf die Interaktion der beiden einzigen Darstellerinnen konzentriert.</p>
<p><strong><a href="http://www.belladonna-konstanz.de/">Belladonna &#8211; Frauen und Kultur e.V.</a></strong> übernimmt die Patenschaft für diesen Film.</p>
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		<title>[Queergestreift] Romeos</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 15:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zebra Kino</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Lukas kam als Miriam zur Welt. Nachdem die Geschlechtsangleichung fast abgeschlossen und die Schulzeit vorbei ist, möchte Lukas mit dem Beginn seines Zivildiensts in Köln neu anfangen. Doch gleich bei der...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lukas kam als Miriam zur Welt. Nachdem die Geschlechtsangleichung fast abgeschlossen und die Schulzeit vorbei ist, möchte Lukas mit dem Beginn seines Zivildiensts in Köln neu anfangen. Doch gleich bei der Ankunft wird Lukas von der Klinik ins Schwesternwohnheim gesteckt, das Männerwohnheim wird ihm verweigert. Denn Lukas hat noch Eierstöcke, und alles andere interessiert die Klinikleitung nicht.</p>
<p>Wenigstens gibt es dort ein Wiedersehen mit Ine, Lukas bester Freundin aus Schultagen. Ine führt ihn in die schwul–lesbische Szene ein. Schnell findet sich Lukas in einem neuen Freundeskreis wieder, und es beginnt zwischen ihm und dem Macho Fabio heftig zu knistern. Hier stellt niemand Lukas Identität als Mann in Frage. Aber solange Lukas sich seinem Coming Out verweigert, wirkt sein Verhalten zunehmend merkwürdig auf die anderen und so isoliert er sich mehr und mehr im Feundeskreis. Wie lange kann das gut gehen?</p>
<p><a href="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/Romeos2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3397 colorbox-3395" title="Romeos" src="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/Romeos2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Romeos ist eine erfrischende Mischung aus Komödie und Coming of Age–Drama, wobei Regiedebütantin Sabine Bernardi beide Elemente perfect ausbalanciert. Die größte Stärke des Films ist dabei, dass kein Charakter nur in die Opfer– oder Täterrolle gedrängt wird. Lukas weiß genau, was er will, hat aber Probleme, das seinem Umfeld klarzumachen. Gleichwohl ist es gerade der schwul–lesbische Freundeskreis, der fast panische Angst vor Transsexualität hat, sich unbedingt von selbiger abgrenzen will – und damit die gleiche Ausgrenzungsform wiederholt, unter der Homosexuelle selbst zu leiden haben.</p>
<p>Transphobie ist leider immer noch weit verbreitet – deshalb ist Romeos wunderbar anzusehen, denn selten wurde mit so einer Leichtigkeit zu Liebe und Toleranz fernab aller Normen und Klischees aufgerufen. Wie wichtig das ist, erfuhren die Filmemacher*innen selbst: Romeos erhielt von der FSK zunächst nur eine Freigabe ab 16 Jahren – der Film könnte wegen seiner Darstellungen von Homosexualität zu &#8220;sexueller Desorientierung&#8221; Jugendlicher führen, so die Begründung. Nach zahlreichem Protest zog die FSK das Urteil zurück und senkte das Mindestalter auf 12 Jahre herab.</p>
<p><strong>Wir freuen uns, zur Konstanzer Premiere von Romeos am 4.3. um 20:00 Daniela Hrzán als Referentin begrüßen zu dürfen. Hrzán ist Referentin für Academic Staff Development an der Universität Konstanz und arbeitet dort in den universitätsweiten Arbeitsgruppen &#8220;Studium mit Migrationshintergrund&#8221; und &#8220;Gender Studies&#8221; mit.</strong></p>
<p>Spieltermine:<br />
So, 4.3. 20:00 mit Vortrag<br />
Mo, 5.3. 22:15<br />
Di, 6.3. 20:00</p>
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		<title>[Queergestreift] Bruderschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 14:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zebra Kino</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Bruderschaft ist kein bequemer Film, das will er aber auch nicht sein. Zu Beginn des Filmes wird ein Unbekannter von ein einer Gruppe Rechtsradikaler verprügelt. Anlass für den gewaltsamen Übergriff: seine...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/Bruderschaft.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3400 colorbox-3399" title="Bruderschaft" src="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/Bruderschaft-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></a>Bruderschaft</em> ist kein bequemer Film, das will er aber auch nicht sein. Zu Beginn des Filmes wird ein Unbekannter von ein einer Gruppe Rechtsradikaler verprügelt. Anlass für den gewaltsamen Übergriff: seine Homosexualität, seine Hautfarbe – eben die Differenzen zu dem, was die dänische Gruppe als richtig und erhaltenswert erachtet. Willkür und Ausgrenzung getarnt als nationale Ideologie.</p>
<p>Protagonist des Filmes ist Lars, der aus dem Militär entlassen wird, da er sich einem Kameraden genähert haben soll. Auch wenn nicht geklärt werden kann, ob die Gerüchte stimmen, so möchte die Leitung der Kaserne doch nicht das Risiko eingehen den Männerbund Militär zu gefährden. Kurz danach trifft Lars zufällig auf den Führer der lokalen Rechtsradikalen und auch wenn er zu Beginn deren Taten und Ideologie vehement ablehnt &#8211; der Zusammenhalt der Truppe zieht ihn in den Bann. Ehe er sich versieht, ist er fester Teil der Gemeinschaft und auf dem besten Wege die interne Karriereleiter hochzuklettern. Aber die Ereignisse nehmen nicht den geplanten Weg, und plötzlich findet er sich in leidenschaftlicher Umarmung mit einem Kameraden wieder und entwickelt eine unmögliche, da unerlaubte Beziehung mit ihm.</p>
<p>Nüchtern, kalt und unaufgeregt erzählt <em>Bruderschaft</em> davon, dass die eigene sexuelle Orientierung immer Gefahr läuft politisch und ideologisch verwendet, verwaltet und verboten zu werden. Das bezieht sich leider nicht nur auf Nationalsozialisten, sondern allgemein alle Verfechter der Idee, dass es eine &#8220;wahre&#8221; Kameradschaft unter Männern gebe und die durch Homosexualität verunreinigt werden könnte. So gleichen sich die Umkleidekabinen der professionellen Fußballclubs, die Kasernen und Konzerte der Rechten doch in einem Punkt, ein paradoxes Bild herrscht vom Mann vor: er habe seinen Mann zu stehen, jedoch niemals auf einen Mann zu stehen. Gegen diese Eindimensionalität steht Bruderschaft – für die Liebe mit jeder Konsequenz.</p>
<p>Spieltermine:<br />
Sa, 3.3. 20:00<br />
So, 4.3. 22:15</p>
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		<title>[Queergestreift] Four more years</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 12:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zebra Kino</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>David steht an der Spitze der schwedischen Liberalen Partei und ist fest entschlossen, selbige bei der anstehenden Wahl endlich auf die Regierungsbank führen zu können. Am Wahlabend entwickelt sich ein...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>David steht an der Spitze der schwedischen Liberalen Partei und ist fest entschlossen, selbige bei der anstehenden Wahl endlich auf die Regierungsbank führen zu können. Am Wahlabend entwickelt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich schließlich zu Davids Ungunsten entwickelt.</p>
<p><a href="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/Four-more-years.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3404 colorbox-3403" title="Fyra År tillFoto: Sofia Sabel" src="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/Four-more-years-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Also heißt es: vier weitere Jahre rot-grün an der Macht, vier weitere Jahre Opposition für die Liberalen. David stellt sich auf eine trostlose Zeit ein, aber als er Martin, dem neue Star der schwedischen Grünen das erste Mal begegnet, ändert sich alles. Es knistert förmlich in der Luft, und aus verstohlenen Blicken wird schnell mehr. Doch ihre Liebe darf nicht publik werden. Nicht nur, weil David seit vielen Jahren mehr oder weniger glücklich verheiratet ist – schließlich stehen beide an der Spitze ihrer Parteien. Und die sind auch in Schweden bittere Feinde. Aber wie lange können die beiden ihre Liebe vor der Öffentlichkeit verbergen?</p>
<p>Ein echte Portion schwedische Romantik gefällig? Dann ist dieser Film genau das Richtige! Denn in <em>Four more years</em> werden alle Register gezogen, die es für eine gute Romanze braucht: erst das Zögern, dann die schüchternen Blicke durch die rosarote Brille, schließlich das große Missverständnis, das beinah zu einer Trennung führt und schlussendlich …Politiker zweier gegensätzlicher politischer Lager in einer homosexuellen Beziehung – wie soll das funktionieren? Was ist mit dem Image? Eine verstrickte Situation, die alle Beteiligten ins Schwitzen bringt.<br />
Four more years ist berührend und urkomisch zugleich – ein Hoch auf den schwedischen Humor.</p>
<p>Spieltermine: DI 6.3. 22:15 / FR 9.3. 20:00</p>
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		<title>[Queergestreift] The Ballad of Genesis &amp; Lady Jaye</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 01:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zebra Kino</dc:creator>
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		<category><![CDATA[T - Z]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>"Der Körper ist nur der Koffer, in dem wir umhergetragen werden", findet Genesis Breyer P-Orridge, der seit der Jahrtausendwende mit seiner Geliebten, Lady Jaye, zu einem pandrogynen Wesen wird. Durch eine...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Körper ist nur der Koffer, in dem wir umhergetragen werden&#8221;, findet Genesis Breyer P-Orridge, der seit der Jahrtausendwende mit seiner Geliebten, Lady Jaye, zu einem pandrogynen Wesen wird. Durch eine Reihe von Schönheitsoperationen gleichen sie sich einander an und möchten als Ausdruck ihrer tiefen Liebe miteinander verschmelzen. Völlig unerwartet stirbt jedoch Lady Jaye 2007 und hinterlässt ihre Partnerin Genesis in großer Trauer.</p>
<p>The Ballad of Genesis and Lady Jaye ist also in erster Linie ein wundervoller und tragischer Liebesfilm. Es handelt sich allerdings nicht nur um ein intimes Porträt zweier Menschen, sondern gleichzeitig auch um ein kunst- und musikhistorisches Dokument, das spielerisch die Geschichte des Industrial und der Performance Art aufarbeitet, da Genesis während der letzten vier Jahrzehnte COUM Transmissions, Throbbing Gristle und Psychic TV mitgründete. Sie erzählt von ihren Unternehmungen, berichtet von wichtigen Einflüssen (Brion Gysin, William S. Burroughs etc.) und zeigt viele Devotionalien dieser Zeit aus dem eigenen Kellerarchiv.</p>
<p>Langweilig oder konventionell wird der Film aber nie. Das liegt vor allem daran, dass Gysins Technik des Cut-up, die eine zentrale Rolle im gesamten Schaffen von Genesis und Lady Jaye spielt, auf der Inszenierungsebene kunstvoll von der Regisseurin, Marie Losier, als Gestaltungsmittel eingesetzt wird.</p>
<p>Losier montiert gefundene, Archiv-, Privat- und eingespielte Aufnahmen stilsicher ineinander und liefert damit einen Kommentar zur Frage nach dem Wirklichkeitsgehalt dokumentarischen Filmens – ohne jegliche akademische Starre und zur Freude der Zuschauerin wie ihrer Protagonistinnen:<br />
&#8220;Die Arbeit mit Marie ist anregend, und sie bringt einen dazu, die aberwitzigsten Kostüme zu tragen und bizarre Dinge zu tun (&#8230;) Aber wenn später alles zusammengefügt ist, kommt es einem vor, als würden Fellini und der Dokumentarfilm aufeinandertreffen.&#8221; (Genesis)</p>
<p>Aus all diesen Gründen wurde der Film bei der Berlinale 2011 sowohl mit einem Teddy Award als auch dem Caligari-Preis ausgezeichnet und wir sind glücklich, ihn im Rahmen des diesjährigen Queergestreift und darüber hinaus im regulären Programm zu zeigen.</p>
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		<title>[Queergestreift] Sharayet</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 01:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zebra Kino</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die 16-jährige Atafeh wächst in einer liberalen Intellektuellenfamilie in Teheran auf. Ihr Vater, der in den USA studiert hat und ihre progressive Mutter bemühen sich um einen frei¬geistigen Mikrokosmos in...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 16-jährige Atafeh wächst in einer liberalen Intellektuellenfamilie in Teheran auf. Ihr Vater, der in den USA studiert hat und ihre progressive Mutter bemühen sich um einen frei¬geistigen Mikrokosmos in den eigenen vier Wänden. Atafeh freundet sich in der Schule mit der gleichaltrigen Shireen an, Tochter von &#8220;verschwundenen&#8221; Regimekritikern.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/sharayet4.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-3408 colorbox-3406" title="sharayet4" src="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/sharayet4-e1329789328641-1024x388.jpg" alt="" width="558" height="211" /></a></p>
<p>Die beiden jungen Frauen machen in der alternativen, illegalen Jugendszene der Hauptstadt erste sexuelle Erfahrungen und experimentieren mit Rauschmitteln. Sie verlieben sich ineinander und träumen von einer gemeinsamen Zukunft in Dubai.</p>
<p>Nach seinem erfolgreichen Drogenentzug kehrt Atafehs älterer Bruder Mehran in die Familie zurück. In Teheran findet er eine drogenfreie Lebensweise und Ausgleich im islamistischen Fundamentalismus, wird Mitglied bei der Sittenpolizei und versucht deren Interpretation der Koransuren auch in seiner eigenen Familie durchzusetzen.</p>
<p>So dringt das Staatsregime in den wohl behüteten Schutzraum der aufgeklärten Familie ein. Als Atafeh und ihre Freundin wegen der Amateursynchronisation eines US-amerikanischen Films gefasst werden, erpresst Mehran Shireen. Er zwingt sie dazu, ihn zu heiraten im Tausch gegen die Freiheit seiner Schwester. Unterdessen installiert Mehran Kameras in allen Räumen des Hauses, bespitzelt seine Familie und erfährt so das Geheimnis der beiden jungen Frauen.</p>
<p>Was wir über den Iran nur aus der Berichterstattung der Medien kennen, wird im Film von Maryam Keshavarz auf eine eindrucksvolle Weise personalisiert. Auch unbekanntere Seiten von Teheran – die geheime Undergroundszene mit elektronischer Musik und Drogen – gehören zu den Schauplätzen des Films.</p>
<p>Ein international besetztes Darstellerensemble mit iranischen Wurzeln ermöglicht die nötige politische Distanz und doch kulturelle Authentizität. Nach seiner Uraufführung beim Sundance Filmfestival 2010 erhielt das filmische Meisterwerk den Publikumspreis.</p>
<p><strong>Zu unserem Termin am 11. März 20:00 gibt es einen begleitenden Vortrag von Solaleh Schirazi.</strong></p>
<p>Solaleh Schirazi war Lehrerin an einem Gymnasium in Teheran; wegen ihrer Opposition gegen das Shah-Regime kamen sie und ihr Mann ins Gefängnis. Nach der Revolution engagierte sich das Ehepaar wiederum in der politischen Opposition gegen das Mullahregime; ihr Mann wurde nochmals inhaftiert. Über geheime Kontakte und mit der Hilfe von Freunden gelang den beiden mit ihren Kindern die Flucht aus dem Iran. Frau Schirazi ist Frauenrechtlerin und Dozentin für Persische Sprache an der Universität Konstanz. Zusammen mit ihrem Mann, der sich inzwischen als Exilschriftsteller einen Namen gemacht hat, hat sie das Buch &#8220;Weder Kopftuch noch Handgranate&#8221; veröffentlicht.</p>
<p><strong>Wir zeigen Sharayet gemeinsam mit Amnesty International Konstanz, TERRE DES FEMMES Konstanz und dem Weltladen Konstanz.</strong></p>
<p>8.3. 20:00 / 10.3. 22:15 / 11.3. 20:00 mit Vortrag</p>
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		<title>[Queergestreift] Weekend</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 00:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zebra Kino</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Queergestreift 2012]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlich sind <em>Casablanca, Vom Winde verweht</em> und <em>West Side Story</em> die größten Liebesfilme aller Zeiten. Meines Erachtens kann diese vom AFI zur Jahrtausendwende veröffentlichte Liste hiermit als überholt betrachtet werden, denn <em>Weekend</em> ist der großartigste Liebesfilm jemals, jemals.</p>
<p>Russell und Glen lernen sich in der Disco kennen, verbringen die Nacht zusammen, und am nächsten Morgen nötigt Glen, der angehender Künstler ist, Russell, an seinem Kunstprojekt teilzunehmen, indem er ihn seinen Eindruck der letzten Nacht auf Band sprechen lässt. Man tauscht Nummern aus, und wohl aus einer Laune heraus verabredet man sich für den Nachmittag – daraus wird das Restwochenende, an dem die beiden stetig an der Fassade des anderen feilen und realisieren, dass sie sich ineinander verlieben könnten.</p>
<p><a href="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/weekend13.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3415 colorbox-3413" title="weekend13" src="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/weekend13-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a>Wenn man unbedingt möchte, kann man Weekend als die schwule Variante von <em>Before Sunrise</em>bezeichnen – zwei junge Leute lernen sich kennen, und aus dem One-Night-Stand wird unversehens mehr – doch das wäre zu kurz gegriffen. Es ist schwer, in Worte zu fassen, was diesen Film so bewegend macht, denn er macht einfach alles richtig: die beiden Hauptdarsteller, die jeden Schauspiel–Award dieser Welt verdient hätten (für beide ist es der erste Film) und die die unglaublichste Chemie haben, die bittersüße, intime Authentizität – jeder Satz, jede Einstellung, jede Bewegung scheint, als habe sie immer so existiert und hätte nur aus dem Zelluloid–Himmel gepflückt werden müssen; die Tatsache, dass es unbedingt und ohne Scham ein Queer–Film ist, der eben eine ganz spezifisch schwule Geschichte erzählt, frei von jeglich denkbaren Klischees.</p>
<p>Und dann erklingt der atemberaubendste, wunderschönste John Grant–Song: TC &amp; Honeybear, und es ist amtlich:<em> WEEKEND</em> ist ein Meisterwerk. Der Film endete in zig Bestenlisten auf den ersten Rängen, und zwar mit Recht.</p>
<p><em>&#8220;Ohne die üblichen manipulativen Kniffe des Liebesfilmgenres erzählt Haigh (&#8230;) , eine echt wirkende Liebesgeschichte, die eine der schönsten der vergangenen Jahre ist. Russell und Glen, gespielt von Tom Cullen und Chris New, sind so menschlich, dass sich jeder in ihnen wiederfinden kann, dazu muss man nicht einmal schwul sein oder männlich oder Bademeister. Es reicht schon zu wissen, wie es sich anfühlt, wenn die Sehnsucht nach Liebe einer ersten Ahnung davon weicht. So kurz dieses Gefühl auch dauern mag.&#8221; (Der Spiegel)</em></p>
<p>Und wessen Herz der Film nach Sichtung nicht gebrochen hat, möge den Zauberer von Oz aufsuchen. Denn er hat keins.</p>
<p>9.3. 22:15 / 10.3. 20:00 / 13.3. 22:15</p>
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		<title>[Queergestreift] Noordzee, Texas</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 22:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zebra Kino</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Irgendwo dort hinter seinem schüchternen Blick steckt er, Pim, ein Junge, der schon immer sehr ruhig war und lieber auf Bierdeckel malte. Manchmal schlich er sich heimlich in das Schlafzimmer seiner Mutter...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/noordzee8.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3418 colorbox-3417" title="A073_C015_082499.0001277" src="http://zebra-kino.de/wp-content/uploads/2012/02/noordzee8-300x166.jpg" alt="" width="300" height="166" /></a>Irgendwo dort hinter seinem schüchternen Blick steckt er, Pim, ein Junge, der schon immer sehr ruhig war und lieber auf Bierdeckel malte. Manchmal schlich er sich heimlich in das Schlafzimmer seiner Mutter Yvette und spielte Schönheitskönigin.</p>
<p>Das Parfüm, der Lippenstift, die kleine Krone – alles hatte seinen Zauber.</p>
<p>Mit den Jahren findet Pim jedoch einen anderen Zauber: Gino, den etwas älteren Nachbarjungen. Während Yvette weiterhin durch die Bars tingelt, kommen sich die zwei näher und suchen jeden Moment der Zweisamkeit. Noch ist Pim 15, doch was, wenn er 18 wird? Was wird sich dann ändern?</p>
<p><em>Noordzee, Texas</em> ist die Geschichte einer Jugendliebe in den 60ern. Mit viel Liebe zum Detail erzählen die Szenen behutsam von Pims Alltag mit all seinen kleinen Erniedrigungen und Hoffnungsschimmern und beschreiben das jugendliche Gefühlschaos in all seinen Facetten: Ausgelassenheit, Schmerz und Leidenschaft, Sehnsucht und Ablehnung.</p>
<p>12.3. 20:00 / 13.3. 20:00</p>
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