Der Verein

Das Zebra-Kino ist als gemeinnützig anerkannt. Es besteht aus ca. 15 Mitgliedern im Alter von 17 bis 40 Jahren, die die Programmarbeit und die Unterhaltung der eigenen Spielstelle auf ehrenamtlicher Grundlage leisten.

Alle Angelegenheiten des Vereins inkl. der Filmauswahl werden auf den wöchentlichen Mitgliederversammlungen (jeden Mittwoch, 20 Uhr) demokratisch diskutiert und entschieden.

Mit dem Umzug 1996 wurde klar, dass die Arbeit rein ehrenamtlich nicht mehr zu bewältigen war.

Der Verein beschäftigt daher seitdem einen hauptamtlichen Geschäftsführer, der die laufenden Geschäfte führt (was sonst?) und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Kleine Geschichte und Namenskunde

Was haben ein Zebra und dieses Kino gemeinsam? Natürlich die bewegten Streifen!

Dieses Bild schwebte den GründerInnen des Vereins zur Förderung der Filmkultur im Jahr 1984 vor, als sie nach einem treffenden Namen für ihre Arbeitsgemeinschaft suchten. Einen geeigneten Raum fanden sie im ehemaligen Truppen-Kino in der Chérisy-Kaserne, das sie von Grund auf renovierten und neu einrichteten.

Das Kommunale Kino, eine andere Gruppe von CineastInnen, existierte zu diesem Zeitpunkt bereits beinahe 10 Jahre als „Wanderkino“. Sie verstand ihre Aufgabe im Kontext der damals in der ganzen BRD entstehenden Kommunalen Kinos als städtische Schulen des Sehens mit dem Ziel, andere Filme anders zu zeigen.

Beiden Vereinen gemeinsam war die Auffassung, Film als eigenständige Kunstform und kulturellen Ausdruck, weniger als Ware zu betrachten. Sie fusionierten 1990 zur „Arbeitsgemeinschaft Kommunales Kino – Zebra-Kino e.V.“. In der Absicht, zusammen etwas Neues auszuprobieren, zog diese Gruppe (gemeinsam mit dem K9) in die frisch renovierte Paulskirche ein, um nach 2 Jahren aus unterschiedlichen Gründen wieder in das Stammkino in der Chérisy-Kaserne zurückzukehren.

Nach einer kurzen Ruhephase sollte der Verein – diesmal für immer – das alte Soldatenkino verlassen: es musste einem Fitnesscenter weichen. Ein neuer (und hoffentlich der letzte) Platz für den Filmprojektor fand sich einen Eingang weiter – allerdings mussten hier die Kinoräume erst völlig neu geschaffen werden. Dieser Umzug und Umbau des Zebra-Kinos im Jahr 1996 entspricht daher fast einer Neugründung, und vieles wurde besser…


Die Satzung des Vereins zum Download: Satzung als PDF