Der Babadook

 

„In einer Zeit, in der Horrorfilme meistens faul und mutlos geworden sind, kommt hier einer mit Ambition und Biss.“ – Entertainment Weekly

„The Babadook relies on real horror rather than cheap jump scares — and boasts a heartfelt, genuinely moving story to boot“ – Rottentomatoes Fazit, 98%

„You will be scared. And also, perhaps even more scarily, moved.“ – New York Times

Auch wenn der Trailer durchaus etwas anderes vermuten lässt: Der Horror in Form des titelgebenden Schreckgespensts kommt in Jennifer Kents Regiedebüt auf sehr leisen, sehr langsamen Sohlen daher: Die Geschichte von Amelia (Essie Davis), die ihren Mann auf der Fahrt zur Entbindung im Krankenhaus bei einem Autounfall verloren hat und ihren verhaltensauffälligen Sohn Sam (Noah Wiseman) alleine großziehen muss, beginnt als intensives, fantastisch gespieltes Familiendrama, das sich die Zeit nimmt, glaubhafte Charaktere zu entwickeln, mit denen sich das Publikum identifizieren kann.

Und mit denen es mitleiden kann, wenn der Terror nach und nach beginnt, sich zu manifestieren: Als die zunehmend überforderte Amelia ihrem Sohn aus dem Buch „Mr. Babadook“ vorliest, hinterlässt das auf den zweiten Blick nicht unbedingt kindgerechte Werk tiefe Spuren und entwickelt dabei ganz allmählich ein gar unheimliches Eigenleben. Egal an wen sich die immer paranoider werdende Amelia wendet, niemand glaubt ihr, keiner hört ihr zu, alle wenden sich von ihr ab. Eine Konfrontation scheint unausweichlich zu sein…

Jennifer Kent dreht die Spannungsschraube so konsequent und unerbittlich an, dass selbst Altmeister des Horrorfilms ehrfürchtig Tribut zollen. Regisseur William Friedkin (THE EXORCIST, THE FRENCH CONNECTION) stellte THE BABADOOK gar auf eine Stufe mit den zeitlosen Klassikern PSYCHO und ALIEN. Derartige Lobpreisungen sind nicht zuletzt der überragenden Darbietungen der renommierten Theaterschauspielerin Essie Davis und dem jungen Noah Wiseman zu verdanken, die ihren schon sehr komplex geschriebenen Figuren zusätzliche Tiefe verleihen.

Mit THE BABADOOK präsentiert das Zebra-Kino nach A GIRL WALKS HOME ALONE AT NIGHT seinen zweiten Bundesstart im Rahmen des Schwerpunktes „Framing Fear“. Einen Film, der bei aller nervenzerrenden Hochspannung nie die Geschichte und seine Figuren aus den Augen veliert und nicht nur deshalb aus der Masse der üblichen Gruselfilme weit herausragt.

Englisch mit deutschen Untertiteln

07.05. 20 Uhr / 08.05. 21.45 Uhr / 09.05. 19 Uhr / 10.05. 20 Uhr
11.05. 19.30 Uhr / 12.05. 21.45 Uhr / 14.05. 20 Uhr / 15.05. 21.45 Uhr
16.05. 19.30 Uhr / 17.05. 21.45 Uhr / 18.05. 19.30 Uhr / 19.05. 21.45 Uhr