Die „Asyl-Monologe“ erzählen von Menschen, die Grenzen überwunden, Verbündete gefunden, ein „Nein“ nie als Antwort akzeptiert und unter aussichtslosen Bedingungen immer weitergemacht haben – mit dem Ziel eines Lebens in Sicherheit und mit Menschenwürde.
Das Projekt entstammt einem nationalen Netzwerk, der Bühne für Menschenrechte (BFM, das aus professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern sowie Musikerinnen und Musikern besteht, die sich der Aufgabe widmen, öffentliche Aufmerksamkeit für aktuelle Menschenrechtsfragen zu erzeugen. Die zentrale Aktivität des Netzwerks sind bundesweit dargebotene dokumentarische Theaterstücke, welche die Geschichten jener erzählen, deren Menschenrechte verletzt wurden bzw. werden (insbesondere von Asylsuchenden und Flüchtlingen) und die als Minderheiten Unterdrückung erleben. Die Produktionen werden basierend auf ausführlichen Recherchen und Interviews mit den Akteurinnen und Akteuren selbst und unter Beratung durch einschlägige Organisationen entwickelt. Als erste Lesung werden derzeit die Asyl-Monologe dargeboten.
Da dokumentarisches Theater unabhängig von einem etwaigen Interesse an Kunst für jede und jeden leicht zugänglich sind, öffnet es der breiten Öffentlichkeit die Tür zu einem Thema, bei dem ansonsten in der Zeitung weiter geblättert oder vor dem Fernseher umgeschaltet wird.

Mehr Informationen: www.buehne-fuer-menschenrechte.de