In Aris Familie ist alles grellbunt und heile Welt, bei Oona zuhause herrscht rabenschwarzes Chaos. Als die Mädchen aufeinandertreffen, ist das wie eine chemische Reaktion: gemeinsam explodieren sie, brechen aus, spielen mit dem Feuer. Eine Freundschaft, wie ein Rausch, eine wilde Fahrt durchs Leben.
Es entsteht ein grelles Teenage-Comic-Pop-Drama um zwei Mädchen, die einander helfen, die Scheinwelt ihrer verlogenen Elternhäuser zu ertragen. Doch ihre Suche nach Wahrhaftigkeit führt sie in eine Katastrophe.
Skurril, absurd und schrill springt Lollipop Monsters von der Leinwand direkt auf den Betrachter über. Zahlreiche bunt zusammengewüfelte Elemente verschmelzen zu einem Ganzen und entwickeln ihren ganz eigenen Charme. Die Erfahrungen der Drehbuchautorinnen spiegeln sich dabei in jedem Atemzug: nicht nur die Schriftzüge der Comiczeichnerin und Autorin Ziska Riemann sind zu lesen, sondern auch die Erfahrungen von Luci van Org, die diverse Kolumnen für die TAZ und Berliner Morgenpost schrieb, an verschiedenen Produktion von TV-Serien beteiligt war, und vor allem als Musikerin unter anderem das Bandprojekt Lucilectric begründete.
Lollipop Monster ist eine wilde Mixtur aus Trash und ernsthaftem Jugenddrama, überzeichneter Popkultur, Comic, Sex und Musik, ein erfrischend rotzfreches Popdrama mit Mut zum Experiment und eine Hommage an Musikvideos der 1990er Jahre. Eine Welt der Teenage Angst und Teenage Lust, sprunghaft und glänzend.
Wir zeigen Lollipop Monster in unserer Reihe Junger Deutscher Film in Kooperation mit dem Weitwinkel e.V., Kommunales Kino in Singen.
Spieltermin: 23. – 26. September 2011