Das Telefon auf der Leinwand – Studentische Filmbeiträge zur Ausstellung ‘Fernbeziehung’

“Geschriebene Küsse kommen nicht an ihren Ort, sondern werden von den Gespenstern auf dem Weg ausgetrunken.” So formulierte Kafka einst die geisterhafte Kommunikation zwischen Menschen. Seit dem 16. November 2010 geht eine Ausstellung mit dem Namen “Fernbeziehung. Eine Ausstellung von Nutzen & Nachteil des Telefons für das Leben” dem Telefon als Technik, als Massenmedium und als gespenstischer Ort nach. Mittlerweile liegen bereits zwei Teile der dreiteiligen Ausstellung in der Vergangenheit, der dritte Teil lief am 17. Oktober an. Zu allen Teilen der Ausstellung wurden von studentischer Seite aus verschiedene mediale Projekte beigesteuert um die Exponate zu rahmen. Einige der filmischen Werke sollen nun im Anschluss zur Eröffnung des letzten Teiles auf großer Leinwand im Zebra präsentiert werden um einerseits die Filme einfach zu genießen und auch ein wenig über sich darüber zu unterhalten, wie man den überhaupt an ein solches Projekt herangeht.

Stattfindenden wir das ganze am Donnerstag den 3. November um 20 Uhr im Zebra Kino. Eintritt ist kostenlos.

Der dritte Teil der Ausstellung läuft noch bis zum 27. Februar 2012. Unter dem Titel “Gespenst” geht es hier um das Phänomen der unüberbrückbaren Abwesenheit selbst. Das Telefon stellt Beziehungen in die Ferne her, ohne diese Aufheben zu können.

Am 16. November gibt es in der Sparasse von 18 bis 22 Uhr noch eine lange gespenstische Nacht unter dem Titel “Die Nacht, in der die Engel fielen. Ein Konstanzer Erdbeben”. Thema ist das Erdbeben, das genau vor 100 Jahren – am 16. November 1911 – die Stadt erschütterte und dazu führte, das zwei Engelsstatuen am ehemaligen Reichpostgebäude erheblich beschädigt wurden.

Weitere Informationen zur Ausstellung unter:
www.fernbeziehung-kn.de
www.facebook.com/pages/Fernbeziehung-Von-Nutzen-Nachteil-des-Telefons-für-das-Leben/