Es war einmal … das uns wohl bekannte Königspaar, dem endlich die lang ersehnte Tochter geboren wird. Doch bei der Taufe geht etwas schief. Eine der 13 Feen ist beleidigt und verflucht das Kind. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kommt es, wie es kommen muss: An ihrem 15. Geburtstag sticht sich die Prinzessin auf dem Dachboden an der vergessenen Spindel und fällt mit allen Lebewesen auf dem Schloss in einen hundertjährigen Schlaf, bis endlich ein mutiger Prinz die um das Schloss gewucherte Rosenhecke überwindet und die Prinzessin mit einem Kuss weckt.

Geschickt krönen herrlich komische Pointen den humorvollen Unterton des ganzen Films. Absolut gelungen sind auch die Hauptfiguren, die sich am Ende nicht deshalb so gut verstehen, weil sie zufälligerweise Prinzessin und Prinz sind, sondern sympathische Leute sind, die sich beide dafür interessieren, ihre Umwelt zu erforschen. Diesen Entdeckergeist nutzt der Film sogleich, um das Märchen aus dem 18. Jahrhundert spannend und glaubwürdig zu modernisieren, ohne jedoch der berühmten Vorlage ihren romantischen Reiz zu nehmen.