Emil Tischbein ist ein aufgeweckter Junge aus
einfachen Verhältnissen, der zum Besuch der
Großmutter nach Berlin geschickt wird. Emil soll
ihr die mühsam gesparten 140 Reichsmark mitbringen.
Im Zugabteil macht Emil die Bekanntschaft
von Herrn Grundeis, der ihm ein Bonbon
spendiert, das es in sich hat. Als Emil aus
einem wilden Traum erwacht, ist der Herr verschwunden
– und mit ihm das Geld. Doch Emil
nimmt mutig die Verfolgung des Diebs auf. Mit
Hilfe von Gustav mit der Hupe, seiner Cousine
Pony Hütchen und neuen Berliner Freunden beginnt
eine spannende Verfolgungsjagd,
immer auf der Suche nach dem Herrn mit dem steifen
Hut. Parole Emil!
Das Drehbuch zur ersten Verfilmung von
Emil und die Detektive schuf der damals
noch unbekannte Billy Wilder, der später in
Hollywood Karriere machen sollte. Emil und
die Detektive entstand an Berliner
Originalschauplätzen unter der Regie von
Gerhard Lamprecht. Die Schwarzweißproduktion
hält auch 77 Jahre nach ihrer Premiere noch immer
heutigen Sehgewohnheiten stand. Als
Zeitdokument hat das Werk nichts von seiner
Wirkung verloren und repräsentiert das Lebensgefühl
und Tempo der modernen Großstadt in
einer historischen Dimension.
