Kurz vor den Weihnachtsferien ist bei den Schülern in Kirchberg der Teufel los. Die Realschüler aus der Stadt liegen im Clinch mit den Internatsschülern. Die einen halten sich für was besseres, die anderen lassen keine Gelegenheit zu bösen Streichen aus.

Nach dem Raub von Diktatheften kommt es zu einer ordentlichen Schneeballschlacht. Die Internatsschüler proben unterdessen für ihre Weihnachtsfeier das selbstinszenierte Theaterstück „Das fliegende Klassenzimmer“. Während alles drunter und drüber geht denkt Matz nur ans Essen, der kleine Uli möchte beweisen, dass er kein Feigling ist und die Schüler haben es sich zum eigentlichen Ziel gesetzt, ihren Lieblingslehrer Böck, genannt Justus, mit seinem alten Jugendfreund, dem Nichtraucher, zusammenzubringen. Über allem schwebt indessen das bange Warten auf den entscheidenden Kampf mit den Realschülern. Wenn die Schüler am Ende in die Ferien fahren, sind alle ein Stück reifer und erfahrener geworden, denn sie haben gespürt, wie wichtig Freundschaft im Leben ist.

Gleich zu Beginn des Films sieht man übrigens Erich Kästner wie er im hochsommerlichen Gras sitzt und darüber sinniert, wie schwierig es doch ist, sich bei 38 Grad eine Wintergeschichte einfallen zu lassen.