Weitergeführt wird die bereits beim ersten Film
als solche angekündigte Trilogie mit Epidemic im
Jahr 1987.
Begegnet uns bei The Element of Crime noch
eine eigentümliche, durch spezielle Beleuchtung
hervorgebrachte Farbigkeit, so haben wir es hier
mit einer grobkörnigen schwarz-weiß Ästhetik zu
tun. Geradezu die ideale visuelle Strategie, um
die Spirale der Selbstreflexion zu untermalen,
die von den Autoren von Trier und Vorsel auf brillante
Weise los getreten wird: Beide begegnen
uns als Protagonisten im Film (passenderweise
als Regisseur und Drehbuchautor) sowie als
Mimen des „Film-im-Film“, den selbige realisieren
wollen. Die Geschichte einer Filmproduktion,
die sich auf schizophrene und originell-experimentelle
Weise ebenso zwischen Fiktionalität
und Realität wie zwischen den verschiedenen
Genre-Grenzen zerreibt.

? Spieltermine: 17.10. und 18.10. jeweils um
19 Uhr, 19.10. um 20 Uhr, 20.10. um 21:15 Uhr