Wenn es im Sommer stürmt, ist es windig und warm zugleich. Der Himmel verfärbt sich und ein letzter Moment der Ruhe kündigt den nahenden Sturm an. Danach ist die Welt klar und rein.
Der Film, um den es sich hier handelt, ist kein Film über Klimaerwärmung oder Flutwellen, vielmehr geht es um einen ‚emotionalen’ Sturm. Ein Sommersturm führt zu einem Bekenntnis, das das Leben von Tobi (Robert Stadlober) von Grund auf verändert.
Tobi fährt mit seiner Rudermannschaft ins Zeltlager. Dort bereitet sich das Team auf einen großen Wettkampf vor. Doch es geht nicht nur ums Rudern. Achim (Kostja Ullmann), Tobis bester Freund, hat nur noch Augen für Sandra, während Anke (Alicja Bachleda-Curus) Tobi ihre Liebe eingesteht. Der nachdenkliche Aussenseiter fühlt sich eigentlich mehr zu Achim hingezogen und ist emotional mit dem Liebesgeständnis des hübschen Mädchens vollkommen überfordert.
Im Ruderlager angekommen stellt sich heraus, dass statt einer Berliner Mädchenmannschaft nun die ‚Queerschläger’ antreten, eine Mannschaft, die – wie der Name sagt – aus Schwulen besteht. Die unerwarteten Gegner sorgen nun vollends dafür, dass Tobi seine Orientierung verliert. Am Abend vor dem Wettkampf mit den Jungs vom anderen Ufer zieht ein Sturm auf.
„Sommersturm findet die Balance zwischen Tragik und Komik, zwischen großen Gefühlen und kleinen, lustigen Alltagsbegebenheiten. Und er schafft es, mit wunderschönen Bildern ein wichtiges Thema in einer unterhaltenden, berührenden Geschichte zu erzählen.“ (Jana Schäfer, www.fluter.de)