Prey for Rock’n'Roll

Prey for Rock & Roll ist die Verfilmung des gleichnamigen autobiographischen Theaterstücks von Cheri Lovedog, in der Gina Gershon ihr alter ego spielt: Jacki ist Frontfrau der ziemlich erfolglosen all-girl Rockband Clam Dandy, die ausserdem aus Gitarristin Faith und Drummerin Sally, die ein Paar sind, sowie der abgefuckten aber genialen Bassistin Tracy besteht. Jackis vierzigster Geburtstag steht kurz bevor, und ohne dass ihre Bandkolleginnen etwas davon wissen, markiert dieses Datum einen Wendepunkt: sie hatte sich einst geschworen, dass sie dem Musikbusiness den Rücken kehren werde, sollte sie mit 40 den Durchbruch immer noch nicht geschafft haben. Und tatsächlich scheint sich ein Produzent für die Band zu interessieren und macht ihenen Hoffnung auf den langersehnten Plattenvertrag. Doch Fortuna meint es nicht gut mit den vier Heldinnen und legt ihnen Stolpersteine in Form persönlicher Tragödien in den Weg, die sich gewaschen haben.
Der erfolgreiche Musikproduzent Alex Steyermark (Hedwig and the angry inch, Pieces of April, Der Eissturm, He got Game) legt mit seinem Regiedebüt einen kraftvollen, bewegenden Musikfilm vor, in dem Gina Gershon ihr musikalisches Talent unter Beweis stellt: sie sang alle Songs selbst und sieht dabei mit 41 besser und sexier aus als viele Musikerinnen, die halb so alt sind. Spätestens in der Rolle der bisexuellen, zumeist in hautenge Lederhoden gekleidet und großzügig mit Eyeliner geschminkten Jacki hat sich Gina Gershon ohne Frage einen Platz im Olymp lesbischer Ikonen verdient!
DVD-Sammler aufgepasst: wir verlosen unter allen Besuchern des Festivals 12 Prey for Rock’n'Roll-DVDs – die Eintrittskarten also bitte gut aufbewahren!