Alex hält sich mit kleinen Drogengeschäften über Wasser.
Auf Komplikationen ist er nicht aus, und eigentlich möchte er nur sein Geld zurück von einem, der mal wieder nicht gezahlt hat.
Dass sich dessen Freundin Fred plötzlich für Alex interessiert, passt da eigentlich nicht rein, es
verwirrt ihn. Aber Fred ist attraktiv und forsch, und Alex ist neugierig.
Man wird sehen, was der Abend bringt. In einer Diskothek treffen sie Sylvia.
Zart, schüchtern und traurig, weil sie gerade verlassen wurde, wird sie nun zur dritten Figur in einem Spiel, dass Fred einfädelt, dessen Regeln sich jedoch selbst erfinden müssen.
Zur Bühne wird eine luxuriöse Hotelsuite.
Die Nacht ist noch nicht weit
fortgeschritten, doch Sylvia hat eigentlich schon genug von Freds Provokationen.
Es folgen Tränen, Verletzungen und Gelächter aufeinander.
Dann tauchen unerwartete Besucher auf, dunkle Geschäfte werden getätigt, Konflikte ausgetragen.

Jacques Doillon dreht seit über 30 Jahren Filme, bei denen zumeist Kinder und Jugendliche
im Mittelpunkt stehen. Besonders großen Erfolg hatte „Ponette“ – die erst vier
Jahre alte Hauptdarstellerin gewann in Vendig einen Preis als beste Darstellerin – und „le jeune Werther“. Die (französische) Sprache, wie sie von Heranwachsenden der
verschiedenen Milieus gepsrochen wird, spielt in Doillons Filmen eine zentrale Rolle.
In ausführlichen Gesprächen mit jungen Menschen erarbeitet er die sprachlichen und dramaturgischen Ideen für seine Dialoge, die
er dann wortgenau festlegt, was man angesichts der Spontaneität und Natürlichkeit
der jugendlichen Ausdrucksweise in seinen Filmen kaum für möglich hält.
Die Figur von Fred wird von Lou Doillon, seiner gemeinsamen
Tochter mit Jane Birkin, gespielt, und auch seine zweite Tochter Lola Doillon
hat an diesem Film mitgewirkt.
Der Originaltitel des Films bedeutet übrigens ungefähr „total durch den Wind“.