In Deutschland gibt es viele kuriose Ortsnamen, so auch in Sachsen-Anhalt. Der Nachbarort von Elend heißt Sorge (wirklich!) und schon geht die Reise mit dem liebenswerten Taugenichts Krischan weiter in das Waldarbeiterdorf. Tanne im Ostharz. Dort versucht er einen Holzfällerwettbewerb auf die Beine zu stellen. Mit seinem Charme überwindet er nicht nur den massiven Widerstand seiner alten Freunde Ronnie und Bert, sondern sägt auch das ganze Dorf aus Stillstand und Resignation. Mit seinem skurrilen Humor und den fein beobachteten Sorgen und Träumen arbeitsloser Holzfäller im „verhartzten“ Deutschland erinnert der 2. Langfilm von Matthias Keilich an sozialkritische britische Komödien, wie „Full Monty – Ganz oder gar nicht.“

Matthias Keilich, der im Schwarzwald aufgewachsen ist, beendete sein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie im Fachbereich Drehbuch und Regie mit seinem Abschlussfilm „Nicht Fisch, Nicht Fleisch“, der auf vielen internationalen Festivals lief und diverse Auszeichnungen erhielt, u.a. die Nominierung für den „First Steps Award“ und den Deutschen Kamerapreis.
Zur Konstanzer Erstaufführung und Vorstellung seines neuen Films kommt er am 4. Januar zu uns ins Zebra Kino.