Fünf Jahre sind vergangen, seit Xavier sein Auslandssemester in Barcelona verbracht hat. Wehmütig denkt er an die Zeit in der katalanischen Metropole und an die Abenteuer mit seiner dortigen WG zurück.
Mittlerweile ist er 30. Seinen Traum vom Schriftsteller-Dasein träumt er in Paris weiter, muss allerdings seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Drehbüchern für billige TV-Serien verdienen. Eigentlich wartet er auch immer noch auf die Frau seiner Träume. Solange die aber nicht auftauchen will, vertreibt er sich die Zeit mit kurzweiligen und vor allem kurzen Affären. Dann soll Xavier ein englisches Drehbuch verfassen.
Zum Glück erklärt sich seine Ex-Mitbewohnerin Wendy aus London bereit, ihn bei dieser Herausforderung zu unterstützen. Die Wiedersehensfreude ist groß, das Gefühlschaos auch. Xavier ist vielleicht wieder verliebt. Doch da ist doch noch das Model Celia. Xavier kann sich nicht entscheiden. Eine Reise nach St. Petersburg kommt da gerade recht. Dort will Wendys Bruder William seine große Liebe, die russische Ballett-Tänzerin Natascha, heiraten. Und hat Xavier und all seine Barcelona-Freunde herzlich eingeladen.
L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg bietet kurzweiliges Kinovergnügen und ist weit mehr als eine bloße Fortsetzung des vom Publikum begeistert aufgenommenen ersten Teils. Verspielt-cartoonesk erzählt, unterhält der Film vor allem dank der vorzüglichen Darsteller und der liebevoll gestalteten Handlung.
Wir zeigen den Film open air am 1. September, bei schlechtem Wetter im Festsaal des Zentrums für Psychiatrie Reichenau.
