Christian ist der Klischee-Schwule schlechthin: Regenbogen-Fähnchen im Vorgarten, knackig-enge Klamotten am Fitnesscenter-getrimmten Körper, Partys nicht abgeneigt – und seine Lieblingsfarbe ist definitiv pink!
Als im Haus nebenan junge mormonische Missionare einziehen, zeigt Christian reges Interesse, denn gegenüber einem von ihnen, Aaron, schlägt sein gaydar stark aus. Deshalb setzt er sich zum Ziel, den streng gläubigen Mormonen auf eine ganz eigene Art und Weise zu bekehren. So macht er sich zielstrebig daran, Kontakt zu Aaron aufzunehmen und ihn mit allen Tricks, nicht immer sehr subtil, aus der Reserve zu locken. Doch Aaron reagiert auf die Zuneigung zu und von Christian verstört – denn Homosexualität ist aus der Sicht von Mormonen eine undenkbare moralische Verfehlung.
Schließlich gibt Aaron seinen Gefühlen gegenüber Christian nach. Doch wie immer öffnet sich im falschen Moment eine Tür – und die anderen Missionare stehen Aaron und Christian gegenüber…
Auf leichte und amüsante Weise zeigt Latter Days das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Weltansichten, wodurch sich sowohl Christians als auch Aarons Leben grundlegend ändern.
Latter Days wurde in den USA kontrovers diskutiert und erhielt Vorführungs-Verbot in der Mormonen-Metropole Salt Lake City.
Der Drehbuchautor und Regisseur C.J. Cox ist selbst schwul, war als Mormone aufgewachsen und im Alter von 19 Jahren als Missionar tätig.
In einem Interview mit belief.net bedauert er die Haltung vieler Religionen, speziell der mormonischen, gegenüber Homosexualität: “church is […] so much about family, and yet it makes people choose between their religion and their children. It’s divisive, and I wish that weren’t the case”.
