Der Film von jungen Studenten der HTWG Konstanz beschreibt, wie eine Ausstellung über das Leben junger Juden in Deutschland entsteht. Das wirklich erfrischende und einzigartige an diesem Dokumentarfilm ist, dass er sich dadurch, dass keine gelernten Dokumentarfilmer am Werk sind, ohne Einbußen an handwerklicher Qualität aus dem Korsett tradierter Konventionen befreien kann und nicht zuletzt deswegen zu wahrer inhaltlicher Größe gelangt.

Der Film besticht dadurch, dass die Begegnungen zwischen den jungen Menschen „neu und unverkrampft, ehrlich und direkt, auf Augenhöhe stattfinden, auch wenn spürbar wird, dass solche Begegnungen zwischen Juden, die in Deutschland leben, und deutschen Nichtjuden noch keine Selbstverständlichkeit sind“. Der Titel des Films ist somit auch treffend dem Statement einer jungen Jüdin entnommen, die fragend feststellt: „Fisch und Vogel können zwar Freunde sein, aber wo sollen sie sich treffen?“ Zumindest in diesem Film scheint dies möglich, „es ist ein Film, der wenig wie ein Denkmal ist, aber fröhlich und voller Hoffnung“, wie Prof. Andreas Bechtold, der das Projekt als Verantwortlicher betreut hat, ausführt.

Wir freuen uns sehr, dass Herr Prof. Bechtold und einige der Studenten nach dem Film für eine Diskussion zur Verfügung stehen.