Obwohl der Bayer Hans Söllner aus den Alpen zu den erfolgreichsten Liedermachern Deutschlans zählt, ist er nie im Radio oder Fernsehen präsent. Söllner und seine Fans haben eine scheinbar völlig andere Auffassung von Freiheit, Toleranz und Respekt wie der Staat, in dem sie leben.

Der Dokumentarfilm beobachtet den Liedermacher bei seiner Arbeit, versucht Lebenserfahrungen, Weisheiten, Alltag und künstlerische Umsetzung des Rebellen in Verbindung zu setzen: Warum kämpft er so rastlos und energisch gegen diesen Staat? Warum wird er von seinen Gegnern ebensosehr gehasst, wie er von seinen Fans geliebt wird?
Vor allem seine Sympathie zu Hanf und seine mutigen Äußerungen gegen die Obrigkeit machen ihn zu dem am meisten verfolgten Künstler in Deutschland, aber auch zu einem Sprachrohr für unzählige Gleichgesinnte; ausverkaufte Konzerte, Hausdurchsuchungen und Prozesse, aber vor allem Ohnmacht und Zustimmung zerren an dem bayerischen Rasta und prägen dieses Phänomen.

Dokumentarfilm; Deutschland 2004; 92 Min.
Regie: Andi Stiglmayr; Mitwirkende: Hans Söllner, Gabi Benkert, Achim Bergmann, Alfred Biolek, Armin Mueller-Stahl, Christine Neubauer u.a.
FSK ab 12