1996 verhaftet das FBI in der Wildnis Montanas den ehemaligen Mathematik-Professor Theodore J. Kaczynski. Ihm wird vorgeworfen, der „Unabomber“ (University and Airline Bomber) zu sein und 16 Briefbomben verschickt zu haben.

Dabei wurden drei Menschen getötet, 29 weitere verletzt. Zuvor hatte Kaczynski ein Manifest verschickt mit der Forderung, es in einer bekannten Zeitung zu veröffentlichen. In diesem Manifest plädiert er für die Aufgabe des technischen Fortschritts und die Rückkehr zur wilden Natur. Seine Verhaftung durch das FBI am 03. April 1996 wird durch seinen Bruder ermöglicht, der den Schreibstil des Manifests als den von Theodore identifiziert. Dammbeck lässt im Film seinen Briefwechsel mit Kaczynski sowie ein Dutzend Wissenschaftler zu Wort kommen und unternimmt so eine spannende Recherche ins Herz des Fortschrittsglaubens.

Wie wird aus einem begabten Wissenschaftler mit einem IQ von 170 ein Terrorist? Dieser Frage geht Dammbeck nach, indem er in das Leben des Wissenschaftlers eintaucht und auf Spurensuche geht. Dabei stösst er auf die Hippiebewegung, LSD und die Utopien dieser Zeit sowie auf Menschen, die bis heute das kulturelle und intellektuelle Klima in den USA beherrschen. Wie hängen diese Personen, Orte und Ideen zusammen und was verbindet sie zu einem Netz?

Kommentiert wird der Film übrigens von Eva Matthes, die den Konstanzern ja bekannt sein dürfte…