Der halbseitig gelähmte Benjamin hat nur noch eine Chance, die neunte Klasse zu schaffen. Deshalb wird er von seinen Eltern auf ein Internat geschickt. Zum ersten Mal ist er für länger von zuhause weg und er fühlt sich zunächst alleine und ausgestoßen. Doch trotz seiner körperlichen Behinderung wird er von der Clique seines Zimmernachbarn Janosch aufgenommen. Bald schon ist die Schule nur noch Nebensache und Benni geht mit seinen neuen Freunden die ersten Schritte in Richtung Erwachsen-werden. Sie erkunden das Dorf, unternehmen nächtliche Ausflüge, gehen heimlich in ein Striplokal, feiern Partys, treffen sich mit Mädchen und diskutieren über den Sinn des Lebens.
Alles wäre wundervoll, gäbe es da nicht die Liebe. Benni und Janosch verlieben sich beide in die bezaubernde Malen. Mit allen Mitteln versuchen sie ihre Aufmerksamkeit zu erringen und buhlen ohne Rücksicht auf ihre Freundschaft um ihre Zuneigung.

Der 17-jährige Benjamin Lebert schrieb seine persönlichen Eindrücke des Erwachsenwerdens in einem Buch (Crazy) nieder. Hans-Christian Schmid adaptierte die Lebensgeschichte des halbseitig gelähmten Internatsschülers nur wenige Monate nach dessen Erscheinen. Er drehte an Originalschauplätzen.

„Crazy ist eine Geschichte über die Melancholie und die gleichzeitige Komik des Erwachsenwerdens. Eine Geschichte über die Anstrengungen, die Benjamin unternimmt, um einen Platz im Leben zu finden. Über Enttäuschungen und Rückschläge, aber auch über den Spaß, den er dabei mit seinen Freunden hat.“ (Hans-Christian Schmid).

Vor gut vier Wochen hat Benjamin Lebert seinen dritten Roman ‚Kannst Du noch’ in der Osianderschen Buchhandlung in Konstanz vorgestellt.