Der 12- jährige Emil Tischbein lebt mit seinem allein erziehenden Vater in einer ostdeutschen Kleinstadt.
Als sein Vater Job und Führerschein durch einen Autounfall verliert, wird er nach Berlin geschickt, um mit der Pastorin Maria Hummel und ihrem Sohn Gustav zwei Wochen Ferien zu verbringen. Doch als Emil auf der Zugfahrt sein gesamtes Geld geklaut wird, fängt ein Abenteuer für ihn an. Mit der pfiffigen, vorlauten Großstadtgöre Pony Hütchen und ihren Freunden jagen sie den Verbrecher.

„1928 schrieb Erich Kästner diese Ikone der Kinderliteratur. Eine ganz einfache Detektivgeschichte mit einer ganz einfachen Botschaft: Kinder können die Welt verändern. Dass die Geschichte auch 2001 noch funktioniert, ist ein Verdienst der Regisseurin und Drehbuchautorin Franziska Buch, die Erich Kästner mit dem angemessenen Respekt und der erforderlichen Respektlosigkeit begegnete. Ersteres, indem sie seine romantische Utopie unangetastet ließ und seinen Sprachwitz erfolgreich in Handlungskomik übersetzte. Letzteres durch eine radikale Transformation der Story in die Gegenwart.“
(Kuno Nensel, TV-Spielfilm Nr. 5/2001)