Die zwölfjährige Elena lebt in der „Mitte der Welt“, im Andenhochland Ecuadors zwischen den Bergen Imbabura und Cotacachi. Sie ist eine Indio vom Stamm der Otavaleas. Seit dem Tod ihrer Mutter wohnt Elena bei der Familie ihrer ältesten Schwester Teresa. Wenn sie traurig ist, erzählt ihr Großvater Jos vor dem Einschlafen die alten Geschichten von den Bergen.
Elenas beste Freundin heißt Janet. Aber sie hat auch noch einen anderen Freund, Pancha, ein kleines Schwein. Elenas Familie lebt davon, aus Wolle Ponchos und Teppiche zu weben. Aber oft reicht das Geld nicht. Eines Tages fehlt es sogar für neue Wolle, so dass Teresa sich entscheidet, Pancha zu verkaufen. Elena sucht nach einer Lösung, um ihren Freund behalten zu können. Bei einem alten Korbflechter kommt ihr die zündende Idee. Zusammen mit Janet nimmt sie den Bus in die Stadt, um die Körbe auf dem Touristenmarkt zu verkaufen.

Für den Auftakt des Lateinamerikanischen Tages wird die „Chaupi Mundi“-Regisseurin Antje Starost zu Besuch sein.