Tommaso und Stefania, zwei ganz normale junge Menschen haben sich bei der Arbeit kennen gelernt, verliebt und wollen nun heiraten.

In einer kleinen romantischen Kirche ist alles vorbereitet. Doch was macht der Priester Don Livio? Dem Geistlichen kommen Zweifel, ob er das glückliche Paar in die sichere Katastrophe schicken darf. So malt er das Gespenst des Seitensprungs an die Kirchenwand, äußert Zweifel am Sinn der anstehenden Hochzeit, da – statistisch gesehen – viele Ehen ohnehin geschieden werden.

Der Priester entwirft vor der entsetzten Hochzeitsgesellschaft das Bild eines zukünftigen ganz normalen Lebens, in dem der Spagat zwischen Familie und Job immer schwieriger wird, Geld knapp wird und der Stress zunimmt. Ein Leben, für das alle bei der Feier Anwesenden – so der Vorschlag des Priesters – ihre Verantwortung tragen sollten. Dagegen regt sich Protest der Hochzeitsgesellschaft. Es beginnt ein Palaver über Vergangenheit und Zukunft von Stefania und Tommaso.

Der Regisseur D’Alatri will zeigen, dass der Bestand einer Ehe nicht nur von den beiden Hauptbeteiligten abhängt, sondern auch vom privaten Umfeld und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.