Dezember 1941. Zahllose Menschen in Europa sind auf der Flucht vor den Nazis. Casablanca im unbesetzten Französisch-Marokko wird für viele zur Zwischenstation auf dem Weg nach Amerika.

An Transitvisa ist schwer heran zu kommen. Ein Umschlagplatz für die begehrten Reisepapiere ist Rick’s Café, scheinbar ein Ort, an dem man sich amüsiert, trinkt, flirtet und spielt. Tatsächlich aber wird an diesem Ort um Leben und Tod verhandelt und das Spiel ist für viele die letzte Chance, an Geld zu gelangen, um das lebensrettende Visum erkaufen zu können. Der Besitzer Rick, der aus dem Amerika emigrieren musste, das für die Menschen in Casablanca ein Synonym für Freiheit ist, scheint sich für Politik nicht zu interessieren. Er setzt sich für niemanden ein, und der Zuschauer weiß lange nicht, was er von diesem resignierten Zyniker halten soll. Einen guten Grund für Ricks Resignation erfahren wir, als Ilsa Lund, die Rick einmal sehr geliebt hat, in Casablanca eintrifft. Sie begleitet den führenden Untergrundkämpfer Viktor Laszlo, der aus einem KZ der Nazis entfliehen konnte. Die beiden sollten in Rick’s Café Visa erhalten, was von dem Präfekten der Stadt und dem angereisten Nazimajor Strasser vereitelt wird. So scheinen Viktor Laszlo und Ilsa Lund in Casablanca festzusitzen.

Weiter wird der Erinnerung jetzt aber nicht mehr auf die Sprünge geholfen. Schaut Euch Casablanca halt einfach noch ‚mal an und lasst die Legende vom „heiligen Bogey“ wieder aufleben.