Während eines Familienausflugs wird Rosalba, die in Pescara an der Adriaküste lebt, von ihrem Ehemann an einer Autobahnraststätte „vergessen“. Zunächst versucht sie, zu ihrer Familie zurückzukehren, doch dann akzeptiert sie eine Mitfahrgelegenheit nach Venedig, das sie bisher noch nicht gesehen hat.

Durch Zufall lernt Rosalba dort einen Isländer kennen, der als Kellner in einem Restaurant arbeitet und ihr anbietet, bei ihm zu wohnen. Schließlich findet sie in Venedig Arbeit bei einem alten, kommunistischen Blumenhändler und schließt Freundschaft mit einer Masseurin. So entschließt Rosalba sich zu bleiben und dem Ehemann eine kleine Nachricht zukommen zu lassen.

Der Film von Soldini ist eine Überraschung. Man bekommt mehr Lust, all jene ins Kino zu schicken, um ihn anzuschauen, die den Tod des Italienischen Kinos verkünden, denn eine so elegante und gefühlvolle Komödie findet sich nicht alle Tage.

Soldini erfindet eine neue und märchenhafte Welt. Eine echte Herausforderung, die Soldini und seine Drehbuchautorin Doriana Leondeff glanzvoll meistern.